Hund 3

weiter

Hüten

Für das Hüten von Herden werden spezielle Rassen gezüchtet wie Collies, Sennenhunde und andere. Diese Hunde benötigen viele km Auslauf jeden Tag. Sie werden durch eine solide, fachgerechte Ausbildung zu ausgezeichneten Helfern bei Herden. In Schottland werden die Border Collies dazu ausgebildet,  verschiedene Pfiffe mit unterschiedlichen Kommandos auszuführen, so ist es einem Schäfer möglich, eine große Herde auf einer freien Fläche zu hüten.

Auch für andere Herden wie Kühe oder Pferde kann man die Hütehunde ausbilden.

Hund hütet

Muskelkraft

Die Muskeln der einzelnen Rassen unterscheiden sich kaum voneinander. Hunde besitzen drei Muskeltypen: Glatte Muskeln kontrollieren die Bewegung der großen inneren Organe; der Herzmuskel bildet die Masse der Herzgewebes; der Rest sind Skelettmuskeln.

Muskeln bestehen aus Fasern, die auf Nervenimpulse reagieren. Die Enden der Muskeln sind durch Sehnen mit den Knochen verbunden. Das Zusammenziehen und Entspannen der Muskeln ruft die Bewegung der Gelenke hervor. Jeder Muskel hat ein Pendant, das die gegensätzliche Funktion ausübt. Dadurch kann der Hund sehr präzise Bewegungen ausführen. Die Muskeln ermöglichen nicht nur Bewegungen, sie müssen auch wichtige Organe und Knochen schützen, Körperwärme erzeugen, sowie Atmung, Stuhlgang und Geburt unterstützen.

Hund schwimmt

Schwimmen

Alle Hunde können schwimmen, bestimmte Rassen sind jedoch extra für die Arbeit im Wasser gezüchtet worden. Ein ausgezeichneter Schwimmer ist der Neufundländer: Er besitzt ein dichtes, warmes Fell und verfügt sogar über Schwimmhäute. Ursprünglich gezüchtet und ausgebildet, um den Fischern beim Einholen der Netze zu helfen, retteten Neufundländer später Menschen vor dem Ertrinken. Sie sind sogar kräftig genug, um ein Ruderboot aus dem Wasser zu ziehen. Darüber hinaus kursieren zahlreiche Geschichten über Neufundländer, die friedliche Schwimmer aus eigenem Antrieb “retten” wollten. Andere Rassen wie der Pudel und der Portugiesische Wasserhund, der dazu ausgebildet wurde, verloren gegangene Fischernetze zu holen und mit ihnen an die Küste zu schwimmen, verdanken ihr heutiges Aussehen dieser Vergangenheit. Beide werden noch in der traditionellen Weise geschoren und getrimmt: ihre Frisur hält die Gelenke warm und ermöglicht im Wasser die größte Mobilität.

Schlitten ziehen

Schlittenhunde transportieren seit Generationen Menschen und Waren durch Schnee und Eis. In Teamarbeit ziehen die Hunde die Ladung und folgen dabei den Anweisungen des Fahrers, der hinten auf den Kufen steht. Schlittenhunde nehmen auch an Rennen teil. Auf relativ kurzen Strecken erreichen die Gespanne hohe Geschwindigkeiten.

Bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h ist es für den Fahrer gar nicht so einfach, “die Kurve zu kratzen”. Einige Hund wurde zum Ziehen von Karren eingesetzt. Berner Sennenhunde eigneten sich aufgrund ihrer Kraft und Wendigkeit hierfür besonders. In Zentralasien müssen Hunde immer noch Wassermühlen drehen.

Hundeschlittenrennen

brustgeschirr.com  

Jagen

Der natürliche Jagd- und Apportierinstinkt der Hunde hat den Menschen Jahrtausende lang unschätzbare Dienste erwiesen. Zu den Jagdhunden, die über ein besonders gutes Sehvermögen verfügen, zählen der Greyhound, der Afghanische Windhund und der Deerhound. Diese hochbeinigen Tiere erreichen große Geschwindigkeiten und ähneln mit ihren geschmeidigen Körpern eher dem Gepard als anderen Hunden. Terrier dagegen sind sehr wendig und in der Lage, schnell die Richtung zu ändern. Sie wurden vor allem gezüchtet, um Schädlinge und Wildtiere in engen Höhlen und Gängen zu verfolgen. Hierzu benötigten sie Reaktionsvermögen, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

 

Kämpfen

Schon im 6. Jahrhundert vor Christi Geburt wurden Hundekämpfe auf den Steinplatten dargestellt. Hunde, die von Menschen ursprünglich für den Kampf gezüchtet wurden, sind meistens groß und kräftig und trotz ihrer Größe immer noch beachtlich wendig. Die Haut des Shar Pei hängt so lose und faltig an seinem Körper herunter, daß er sich einer Legende zufolge in ihr umdrehen kann, wenn er von hinten angegriffen wird. Die Bewegungsfreiheit und er athletische Körper eines Hundes sind bewundernswert. Hunde besiegen den besten Sportler im Laufen und Springen und rollen sich sofort darauf auf kleinstem Raum zusammen.

Ein sechster Sinn

Einige Hundebesitzer behaupten steif und fest, ihre Hund habe einen sechsten Sinn und sie wüssten sogar, was ihr Liebling denkt. Wenn Hunde sich lange vorher freuen, bevor ihr Herrchen mit ihnen spazieren geht oder ihnen Futter gibt, könnte dies zu der Annahme verleiten, sie besäßen telepathische Fähigkeiten.

Hunde ”lesen” buchstäblich die Körpersprache ihres Besitzers und reagieren auf die kleinsten nonverbalen Hinweise. Es soll sogar Hunde geben, die die Pupillenerweiterung ihres Herrn registrieren.

Nicht so leicht zu erklären sind Geschichten über Hunde, die die Ankunft ihres Besitzers nach längerer Abwesenheit spüren, die in dem Moment zu heulen begannen, als ihr Herrchen in einem Krankenhaus starb, oder die mehrere Kilometer weit zu ihrem Herrn liefen, ohne die Strecke zu kennen. Zweifelsohne gibt es in Bezug auf die Sinne des Hundes Aspekte, die uns Menschen ewig ein Geheimnis bleiben.

Siehe hierzu auch die Geschichten

Hund zieht Bollerwagen
Entenjagd

Hund 1Hund 2  -  Hund 3  -  Hund 4  -  Hund 5  -  BARF

Hier kostenlose Gratisprobe anfordern! Ohne Verpflichtungen jetzt testen!  

back_banner_unten

Impressum

Haustiere

Kräuter

Bachblüten

Geschichten

Monika Scherger
Kapellenweg 4
886488 Breitenthal
info{a}fitmenue-haustier.de
www.fitmenue-haustier.de
Bildnachweise

nach oben