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Alpha Wolf

Geschichte des Hundes

Vor ca. 15000 Jahren kam der Mensch auf den Hund. Ob sich der Stammvater aller Haushunde - der Wolf - freiwillig als Abfalljäger den steinzeitlichen Jägerstämmen anschloss oder als Schlachttier dient, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, daß der Mensch schnell die Vorzüge des vielseitigen Helfers zu schätzen gelernt hat.

Während der langen Geschichte der Haustierwerdung hat sich der Haushund nicht nur äußerlich weit von seinen wilden Vorfahren entfernt. Den zahlreichen Rassen sieht man in der Regel ihre Herkunft nicht mehr an und jede einzelne hat ihre unverwechselbaren Charaktereigenschaften und Ansprüche.

Großer Hund und kleiner Hund

Hunde sind die vom Menschen am meisten geschätzten und weltweit beliebtesten Tiere. Der Hund hat im Laufe der vielen Jahre gelernt, sich dem Menschen und seinen Bedürfnissen anzupassen. Er ist ihm bei guter Behandlung treu ergeben. Für die meisten Menschen ist der Hund mehr als nur ein Haustier - er ist ein Freund fürs Leben.

Der Mensch hat sich den Hund durch Zucht an seine Bedürfnisse in Größe, Charakter und Arbeitseinsatz angepasst. So hat man für die Jagd verschiedene Hunde gebraucht wie z.B. den Dackel oder den Weimaraner.

Zu Zeiten der Schlösser und Gutshöfe sah man viele kleinere Hunde, die keinen Jagdtrieb hatten und als so genannte Schoßhunde herangezogen wurden. Heute hat der Hund seinen Platz in der Gesellschaft gefunden. Überall wird er auch heute immer noch als Arbeitshund mit vielfältigen Aufgaben eingesetzt. z.B. bei der Tierzucht und -haltung, bei der Polizei, beim Rettungsdienst, beim Katastrophenschutz, beim Förster und auch als Helfer bei verschiedensten Behinderungen des Menschen.

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Anatomie des Hundes

Das Skelett des Hundes dient wie beim Menschen als Gerüst und Schutz für die inneren Organe des Körpers. Dank einer komplizierten Mechanik aus Knochen, Muskeln und Sehnen kann das Tier stehen, sitzen, laufen und springen. Diese Muskeln sind an so genannten Ankerpunkten der Knochen befestigt.

Hunde besitzen kein Schlüsselbein. Ihre vorderen Extremitäten werden nur durch Muskeln gehalten, dadurch ist der Hund flexibler in seinen Bewegungen. Die Wirbelsäule eines Hundes besteht aus ungefähr 30 Wirbeln: 7 Halswirbel, 13 Brustwirbel, 7 Lendenwirbel und 3 Kreuzwirbel, die erst im zweiten Lebensjahr zusammenwachsen. Hinzu kommen noch etwa 20 bis 23 Schwanzwirbel; bei kurzen Schwänzen auch weniger.

Hunde Körperbau
Hunde Skelett
Hund Gebiss

Das Gebiss

Die vier wichtigsten Gebissformen sind der Zangenbiss, der Vorbiss, der Rückbiss und das Scherengebiss. Alle vier können je nach Rasse zulässig sein. Der Rückbiss gilt allerdings als Fehler bei allen Rassen. Die Rassestandards legen immer auch die Erfordernisse für das Gebiss fest.

Hundegebiss

Erwachsene Hunde besitzen insgesamt 42 Zähne: Schneidezähne zum Abbeißen, besonders ausgeprägte Eck/Reißzähne zum Reißen und Zerfleischen und Molare/Backenzähne zum Zermalmen. Ein artgerecht ernährter Hund dürfte in der Regel kaum oder nur wenig Probleme mit seinen Zähnen haben.

Haut und Fell

des Hundes spiegeln seinen allgemeinen Gesundheitszustand wider. Die Haut dient als Schutz vor den Elementen und sorgt für eine konstante Körpertemperatur. Sie ist sehr schmerzempfindlich und liefert Informationen über die äußere Umgebung. Das Fell ist von Rasse zu Rasse, oft sogar von Hund zu Hund verschieden.

Die Struktur der Haut besteht im Wesentlichen aus zwei Lagen: der Oberhaut und der Lederhaut. Die Oberhaut besteht aus den äußeren Zellen, die sich ständig erneuern. Tote Zellen werden abgestoßen. Unter der Oberhaut liegt die kräftige und flexible Lederhaut, die die Oberhaut mit Nerven und Blut versorgt. Die Haare wurzeln im Haarbalg der Lederhaut. Durch eine Öffnung in der Oberhaut wachsen mehrere Haare hindurch. Talgdrüsen versorgen den Haarbalg mit Fett, um die Haut geschmeidig und das Fell glänzend zu halten.

Schweißdrüsen sondern ihr Sekret ebenfalls durch eine Öffnung in der Oberhaut ab. Bei großer Hitze geben Hunde Flüssigkeit durch Hecheln ab.

Hund Hautaufbau

Fellfarben

Hier sind einige der am häufigsten vorkommenden Fellfarben

Fell Blue merle

Blue merle: Blaugrau marmoriert mit schwarzen Flecken

Fell schokobraun

Schokoladenbraun: Ein gehaltvolles Braun (bei manchen Rassen rotbraun genannt)

Fell gestromt

Gestromt: Mix aus schwarzen, goldgelben, braunen oder grauen Haaren (Tigerstreifen)

Fell tricolor

Tricolor: Drei-Farben-Fell mit deutlich voneinander abgegrenzten Farbsegmenten

Fell meliert

Meliert: eine durchgehende Mischung verschiedener Farben wie Grau, Rotbraun und Schwarz

Fell weizen

Weizen: Blassgelb bis rehbraun

Fell roan

Roan: Pfeffer und Salz. Ein Mix aus farbigen und weißen Stichelhaaren

Fell zobel

Zobel: Haare mit schwarzer Spitze auf einem andersfarbigen Unterfell (Gold, Silber, Grau, Braune)

Pfoten und Krallen

Sowohl Fußballen wie Krallen sind Bestandteile der Haut. Die Krallen, das heißt, die Fußnägel des Hundes, bestehen aus sehr hartem Horn, das durch eine Keimschicht der Oberhaut erzeugt wird. Die Fußballen weisen eine dicke, schützende Oberhautschicht auf, wodurch sie weniger empfindlich auf Temperatur und Druck reagieren als andere Hautpartien. Außerdem enthalten sie Schweißdrüsen, damit sie nicht austrocknen. Schweiß wird vor allem dann erzeugt, wenn der Hund unter Streß steht.

Hund Pfote

Die Körperfunktionen

Die meisten Organe des Hundes ähneln denen des Menschen und haben auch die gleichen Funktionen. Kenntnisse über die Anatomie des Hundes erleichtern das Verständnis seiner Körperfunktionen.

Atmung

Über das Atmungssystem wird Sauerstoff in den Körper und Kohlendioxid aus dem Körper transportiert. Ein Unterdruck in der Lunge ist verantwortlich dafür, daß die Luft durch die Nase eingesogen wird und über die Luftröhre und die Bronchien in die Lunge gelangt.

Rote Blutkörperchen nehmen den Sauerstoff auf und transportieren ihn weiter, sie leiten auch das Kohlendioxid zur Lunge zurück, damit es dort wieder ausgestoßen wird. Normalerweise atmen Hunde 10 bis 30 mal pro Minute. Die Muskeln, die die Atmung kontrollieren, dehnen sich während eines Atmungsvorgangs aus und ziehen sich wieder zusammen.

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Verdauung

Die kräftigen Kiefer und Zähne des Hundes stellenden ersten Teil des Verdauungssystems dar. Mit ihrer Hilfe wird die Nahrung zerkaut und zur Speiseröhre transportiert. Anders als beim Menschen hat die Speiseröhre des Hundes dicke, elastische Wände, damit er auch große Stücke problemlos verschlucken kann. Der Magen enthält Drüsen, die sowohl Säuren als auch Enzyme zur Verdauung der Nahrung produzieren. Durch den Schließmuskel gelangt der Futterbrei in den Zwölffingerdarm, den ersten Abschnitt des Darmtraktes. Hier setzt die eigentliche Darmtätigkeit ein: die inneren Muskeln des Darmes ziehen sich zusammen und transportieren die Nahrung weiter. Enzyme aus Leber und Bauchspeicheldrüse (Pankreas) trennen die Nährstoffe vom unverdaulichen Rest der Nahrung. Die Nährstoffe gelangen über den Dünndarm ins Blut, die nicht verwertbaren Substanzen werden im Dickdarm durch Bakterien zersetzt und dann zusammen mit der überschüssigen Flüssigkeit ausgeschieden.

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