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Katzenaugen

Die grossen Katzenaugen haben die Menschen schon immer fasziniert. Sie können die unterschiedlichsten Farben haben und sich optimal an das Sehen im Dunkeln anpassen. Die Katze sieht binokular, das heisst, sie sieht mit beiden Augen gleichzeitig, ähnlich wie der Mensch. So kann sie ein Objekt fixieren und die Entfernung abschätzen. Das Gesichtsfeld der Katze ist größer als das des Menschen.

Auch bei schlechten Lichtverhältnissen kann die Katze gut sehen, was für sie überlebenswichtig ist. Dafür ist das sogenannte Tapetum Lucidum verantwortlich. Das ist ein sogenannter Spiegel auf der Netzhaut des Katzenauges. Diese Schicht reflektiert das einfallende Licht und wirft es nochmal auf die Netzhaut zurück. Deshalb leuchten die Augen beim Einfall eines Lichtes wie fluoreszierend. Die Pupillen sind bei Nacht sehr groß, so dass viel Licht auf die Netzhaut des Auges treffen kann.

Bei Tag sind die Pupillen der Augen sehr eng geschlossen um das empfindliche Auge vor den Sonnenstrahlen zu schützen.

Die Augen sprechen besonders gut auf Bewegung an. So kann die Katze alles registrieren was nach "Fluchtversuch" aussieht und ihr Jagdinstinkt ist geweckt.

Das Spektrum der Augenfarben reicht bei Katzen von Orange über Gelb bis hin zu Braun und Grün. Einige Katzen haben auch hellblaue Augen.

Krallen und Pfoten

Die Krallen der Katze wachsen aus dem Ende der Vorderzehen knochen. Ein ausgeklügeltes System von elastischen Bändern und Muskeln hält das scharfe Werkzeug unter einer Hautfalte verborgen. So kann sich die Katze geräuschlos bewegen. Braucht die Katze die Krallen zur Jagd, zum Klettern oder zur Verteidiung, kann sie die Krallen "ausfahren".

Die Pfoten der Katze sind auch etwas Besonderes. Sie lassen sich vielfältig einsetzen und ermöglichen geräuschloses Anschleichen genauso wie tödliches Zupacken, sicheres Klettern oder sanfte Körperpflege. Manchmal dienen die Pfoten und Krallen der Katze auch zur Nahrungsaufnahme. Auch zum sanften Anstupsen ihres Menschen dienen die Pfoten. Ein Artgenosse kann damit auch mal eine "Watschen" bekommen.

Damit die Krallen ihre Schärfe behalten muss die Katze ihre Krallen wetzen. Draussen macht sie dies z.B. an Bäumen, während Wohnungskatzen auf Kratzbretter angewiesen sind. Man sieht die Katzen auch oft genüsslich in der Sonne liegen und ihre Krallen ryhtmisch ein- und ausfahren.

Die Katzenbabies benutzen das rhytmische Treten beim säugen um den Milchfluss der Mutter anzuregen.
 

Die Krallen der Katze

Katzenzunge

Die Zunge der Katze ist wie beim Menschen mit Papillen bedeckt, die sogenannten Geschmacksknospen.
Beim Fressen werden bereits im Mund Teile der Nahrung mit Speichel aufgelöst, deren Bestandteile aktivieren dann die Geschmacksknospen. Die Zunge ist in bestimmte Bereiche aufgeteilt, aber erst das Zusammenspiel aller Bereiche lässt die Katze einen Geschmack erkennen.

Katzen lieben Futter mit hohem Fleisch- und Fettanteil. Auch Butter ist bei Katzen heiss begehrt. Der Geruchs- und Geschmackssinn sind eng miteinander verbunden. So findet auch eine Katze mit einer verstopften Nase keinen Appetit auf leckere Speisen.
Mit der rauhen Oberfläche der Zunge kann die Katze sowohl Fleisch vom Knochen abschaben, als auch ihr Fell pfegen.

Die Katzen besitzen zusätzlich noch ein Organ, das Jacobsche Organ. Mit diesem Organ, welches sich am Gaumen befindet, kann die Katze zusätzliche Duftmoleküle erkennen. Wenn die Katze einen interessanten Geruch wahrnimmt, drückt sie die Zunge an den Gaumen um die Luft durch das Jacobsche Organ zu pressen, was zu einer Konzentration von Duft- und Geschmacksmolekülen führt und die Gerüche können so besser analysiert werden.

Katzen trinken oft nur sehr wenig von dem ihnen bereit gestellten Wasser. Sie sind in der Lage, den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs über das Futter zu stillen. Es sollte trotzdem immer genügend frisches Wasser zur Verfügung gestellt werden, besonders wenn es sehr heiss ist. Katzen lieben auch das Wasser aus den Untertöpfen der Blumenkübel.

Milch

Die Katzen sind nicht auf Kuhmilch angewiesen. Milch sollte niemals als Ersatz für Wasser dienen! Sobald die kleinen Kätzchen entwöhnt sind verlieren sie die Fähigkeit, die Laktose in der Milch zu verdauen und es kann zu Durchfall kommen. Wenn Sie Ihrer Katze trotzdem Milch anbieten wollen, sollten Sie auf Laktosefreie Produkte zurückgreifen um Ihrer Katze unnötiges Bauchweh zu ersparen.

Ernährung von Katzen

Katzen brauchen Fleisch, denn die wichtigen Nährstoffe wie Vitamin A, Niacin und Taurin sind nur in tierischem Fleisch enthalten. Sie benötigen viel Eiweiss und Aminosäuren. Sie deckt damit den größten Teil ihres Kalorienbedarfs. Die Katze muss auch tierische Fette aufnehmen, die in Milch, Fleisch und Fisch enthalten sind.
Katzen bevorzugen viel kleinere Mahlzeiten am Tag. Wenn über den ganzen Tag Trockenfutter bereit gestellt wird, wird die Katze mehrmals am Tag zur Futterschüssel wandern.

Kätzchen essen relativ wenig, aber häufig. Nur so erhalten sie genügend Nährstoffe für ein schnelles Wachstum. Bis zu einem Alter von 6 Monaten nimmt ein Kätzchen täglich ca 10 g zu. Dafür muss die Ernährung in dieser Zeit sehr ausgewogen sein und genügend Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Ein ausgewogenes Futter selbst herzustellen ist sehr schwierig, aber nach den Regeln von BARF möglich. Einige Futterhersteller sich auch darauf spezialisiert, die dafür benötigten Vitamine und Mineralstoffe zu produzieren.

Katzen sollten einen ruhigen Platz zum Füttern haben, so dass sie keine Angst haben müssen, dass das Futter ihnen von einem Artgenossen oder einem Hund weggefressen werden kann. Im Alter von ca 6 Monaten hat die Katze ungefähr dreiviertel ihres endgültigen Gewichts erreicht und die Mahlzeiten sollten angepasst werden.

Futtersorten

Dosenfutter

Trockenfutter

Frisch gekochtes Huhn

Katzenbisquits

www.tackenberg.de 

cdVet Katzenfutter

Glückliche Wohnungskatzen?

Die meisten Katzen fühlen sich wohl, auch wenn sie nur in der Wohnung gehalten werden. Katzen sind aber Jäger, die ein Revier beanspruchen. Bis heute ist ihr Verhalten durch die Jagd geprägt. Auch die kastrierte Wohnungskatze geht auf die Jagd, obwohl sie regelmässig gefüttert wird. Auch wenn Katzen den Großteil des Tages verschlafen, sind sie doch in der wachen Zeit sehr aktiv, voller Energie und Tatendrang. Ob eine Katze eine reine Wohnungskatze sein kann, hängt von ihrer Persönlichkeit ab. Einige Katzen genügt das, andere gewöhnen sich nie an die Wohnung.

Jeder, der eine Katze hält, egal ob draussen oder drinnen, sollte sich mit den natürlichen Bedürfnissen der Katze vertraut machen. Nur dann ist gewährleistet, dass die Katze "artgerecht" gehalten und versorgt wird. Verschafft ihr der Mensch genügend Bewegung und Abwechslung, wird sich eine Katze auch drinnen wohl fühlen.

Aktivitäten im Haus können Spielzeuge und Kratzbäume oder Katzenmöbel sein. Bestimmten Rassen kann man sogar das Apportieren beibringen. Hängt eine Katze sehr an ihrem Menschen kann die Abwesenheit dieses Menschen kann dies auch zu auffälligem Verhalten führen wie z.B. Spritzen, Kratzen oder übertriebenes Putzen.
Jede Wohnungkatze braucht etwas zum Kratzen. Dies kann ein Stück Rinde oder auch ein Ast sein. Hat man dies nicht, sollte man auf die Angebote des Handels zurückgreifen.

Katzen knabbern auch gern an Gräsern und Kräutern. Daher ist es sinnvoll, ihnen bei reiner Wohnungshaltung diese ebenfalls zur Verfügung zu stellen. Sonst wird sie sich an den Wohnungspflanzen vergreifen.
Leere Kartons und Papiertüten sind ein sehr beliebtes Spielzeug und halten die Katze auf Trab. Dennoch sollten nicht alle Spielsachen gleichzeitig zur Verfügung stehen, da die Katze sonst schnell das Interesse daran verliert. Ähnlich wie bei Kindern.
Katzenminze macht die Spielzeuge von Zeit zu Zeit wieder interessant, da Katzen voll auf die Gerüche der Katzenminze abfahren.
Bei Katzen ist es wie bei den meisten Tieren, am Besten sie sind zu zweit. Das ist für den Bewegungsdrang der Katzen von Vorteil. Auch wenn die Katze mal "alleine" bleiben muss, weil man zur Arbeit oder zum Einkaufen muss, fühlt sie sich nicht so alleine wenn eine zweite Katze da ist.

Eine Wohnung sollte ebenso Katzensicher sein, wie man es bei kleinen Kinder tut. Giftige Pflanzen haben in der Wohnung nichts zu suchen. Nischen in die die Katze reinschlüpfen, aber eventuell nicht mehr herauskommt, sollten auch vermieden werden. Gekippte Fenster sind reinste Todesfallen für Katzen!
Eine Katze liebt es, ihren Schlafplatz zu wechseln. Deshalb sollte die Katze mehrere Möglichkeiten haben, sich zurück zu ziehen um in Ruhe schlafen zu können.
 

4 meiner Katzen im Kratzbaum 2015
Bärle und Mädi im Bürostuhl 2007
Freddy im Netz des Kinderbuggies 2012
Fritz im alten Einkaufskorb 2015
Katzenaugen bei Helligkeit
Augenfarbe Katze
Augenfarbe Katze
Augenfarbe Katze
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Lilly 2016
Sunny 2007

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