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Der Geruchsinn der Katze

Geruchssinn der Katze ist weniger ausgeprägt als ihr Gehör oder ihr Sehsinn. Er ist schwächer als der des Hundes, aber deutlich besser als der des Menschen. Außerdem dient er der Entscheidung, ob eine Speise den Ansprüchen genügt, und er nimmt im sozialen Leben der Katze einen hohen Stellenwert ein.
Schaut man sich den Nasenspiegel der Katze an, so erscheint er uns klein im Vergleich zu dem des Hundes oder zu unserem Vorbau. Das verleiht der Katze oft ein „niedliches“ Aussehen.

Nase der Katze

Allerdings befindet sich hinter den kleinen Nasenlöchern ein relativ großer Naseninnenraum mit einem Riechfeld bis zu 40 cm² Größe. Menschen haben ein Riechfeld von knapp 20 cm², ein Schäferhund eines von 170 cm² (!), womit er zur Schnüffel-Elite gehört. Katzen verlassen sich auf der Jagd mehr auf ihre anderen Sinne, das häusliche Umfeld gehört in ihr Geruchsfeld. So werden z.B. neue Möbel, neue Kleidungsstücke oder die Einkaufstüte genau inspiziert. Man kann annehmen, dass Katzen den individuellen Körpergeruch von Menschen sehr gut erkennen und daraus spontane Zuneigung oder Ablehnung entwickeln.

Das Katzengebiss

Gebiss der Katze

Katzen und Hunde haben ein typisches Raubtiergebiss, das sie befähigt, Beutetiere zu ergreifen und festzuhalten. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies an den dolchartigen, leicht nach hinten gerichteten Fangzähnen der Katze. Im Gegensatz zu Wiederkäuern und Pferden, die ihre Nahrung zermahlen, werden von Fleischfressern eher größere Futterbrocken abgeschluckt. Lediglich die hinteren Backenzähne beim Hund sind von ihrer Kaufläche her dazu geeignet, Knochen der Beutetiere, aber auch pflanzliche Nahrung zu zerreiben. Dies bedeutet, dass sich der Hund im Gegensatz zur Katze, die ausschließlich schneidende Zahnkanten ohne Kauflächen besitzt, bereits zum Allesfresser entwickelt hat.

Hunde und Katzen werden wie der Mensch zahnlos geboren. Der Durchbruch der Milchzähne (bei Katzen 26, bei Hunden 28) beginnt in der 2.-3. Lebenswoche und ist in der 5.-8. Lebenswoche abgeschlossen.
Im Alter von 4 bis 7 Monaten erfolgt der Zahnwechsel zum bleibenden Gebiss (bei Katzen 30 Zähne, bei Hunden 42 Zähne).
Die ersten vorderen und die hinteren Backenzähne sind nicht als Milchzähne angelegt.

Zahnformel des Dauergebisses der Katze
I   = Incisivi (Schneidezähne
C = Canius (Eck- oder Fangzahn)
P = Prämolaren (vordere Backenzähne)
M = Molaren (hintere Backenzähne)


1 Oberkiefer
2 Unterkiefer
3 Entzündung des Zahnfleischs
4 Zahnstein
5 gesundes Zahnfleisch

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Die inneren Organe der Katze

Als innere Organe werden im weiteren Sinn alle Organe mit Ausnahme des Grenzorgans Haut bezeichnet. Im engeren und allgemein gebräuchlichen Sinn versteht man darunter die in der Brust- und Bauchhöhle liegenden Organe.
Auch wenn Katzen grundsätzlich die gleichen Organe wie Menschen besitzen, unterscheiden sich doch viele in Größe, Lage und teilweise auch in der Funktionalität deutlich.

Innere Organe der Katze

1 große Körperschlagader
2 Speiseröhre
3 Magen
4 Magen-Milz-Band
5 Milz
6 Niere
7 Eierstock
8 Gebährmutter
9 Dickdarm
10 Mastdarm
11 Vagina

17 Herz
18 Herz
19 Herz
20 Lungenarterie
21 arterieller Kopf-Armstamm

12 Harnblase
13 Dünndarm
14 Leber
15 Leber
16 Lunge

Das Herz ist ein muskuläres Hohlorgan, das mit rhythmischen Kontraktionen das Blut durch den Körper pumpt und so die Durchblutung aller Organe sichert. Dabei arbeitet es genauso wie jede Verdrängerpumpe, indem es das Blut ventilgesteuert aus Blutgefäßen (Hohl- bzw. Lungenvenen) ansaugt und durch ein anderes Blutgefäß (Truncus pulmonalis bzw. Aorta) ausstößt.

Ein Leben ohne Herz ist für "höhere" Tiere und den Menschen nicht möglich, deswegen gehört es zu den ersten angelegten Organen während der Embryonalentwicklung.

Die Atmungsorgane ermöglichen den Gasaustausch zwischen Blut und Luft.
Als Atemtrakt oder Atmungsapparat (Apparatus respiratorius) wird das gesamte System der für die Atmung zuständigen Organe bezeichnet.
Dabei werden die luftleitenden Organe oder Atemwege von den dem Gasaustausch dienenden Lungen unterschieden.
Atemerkrankungen können eine Vielzahl von Symptomen (Problemen) hervorrufen, die spezifisch (Leitsymptome) oder unspezifisch für einen Ursprung im Atemapparat sein können.

Der Harnapparat steht im Dienste der Exkretion (Ausscheidung).
Zu den Harnorganen gehören die harnbereitenden bzw. Harnabsondernden Nieren (Renes) und die harnableitenden Wege, bestehend aus dem Nierenbecken (Pelvis renalis), dem Harnleiter (Ureter), der Harnblase (Vesica urinaria) und der Harnröhre (Urethra).
Harnapparats-Erkrankungen können je nach Lokalisation der Störung zu Symptomen von Seiten der Nieren, der ableitenden Harnwege oder von Nieren und Harnwegen führen.
Die Ursachen können primär im Harnapparat liegen = primäre Harnapparats-Erkrankungen oder sie können als systemische oder Organkrankheiten außerhalb des Harnapparates liegen und diesen sekundär in Mitleidenschaft ziehen = sekundäre Harnapparats-Erkrankungen (z.B. bei Infektionen, Schock oder Prostataerkrankungen).

Die Ballen der Katze

Vor allem die Ballen der Vorderpfoten sind besonders empfindlich. Sie sorgen nicht nur für einen lautlosen Gang, sondern sind auch sehr feine Sinnesorgane. Die Katze kann damit "höhren". Die Druckrezeptoren der Ballen nehmen sogar die Schwingungen wahr, die von Mäusen unter der Erde verursacht werden. Die Temperatur und die Beschaffenheit der berührten Fläche nimmt die Katze ebenfalls über die Ballen wahr.

Katzenpfote

Wärmeempfindlichkeit

Katzen lieben bekanntlich die Wärme. Sie liegen mit Vorliebe in der Nähe des Ofens oder laufen über heisse Dächer oder legen sich auf die warme Strasse oder Terrasse. Dies haben sie sich von ihren Vorfahren aus der Wüste übernommen. Nase und Oberlippe sind ebenfalls sehr wärmeempfindlich. Mit dieser Hilfe können die Neugeborenen die Zitzen der Mutter finden.

Bewegung und Balance

Beweglichkeit und Schnelligkeit, Reflexe, Gleichgewicht, auf die Füsse fallen, Gehen, Laufen und Klettern

Das Skelett der Katze ist ganz auf Beweglichkeit und Elastizität ausgerichtet. Die biegsamen Gelenke verleihen jeder Bewegung eine einzigartige Eleganz. Im relativ großen Kleinhirn der Katze werden die Sinneseindrücke ausgewertet. Hier wird ganz genau abgestimmt, wie zielsicher und koordiniert sie sich bewegt, was für einen Jäger wichtig ist.
Im Sprung kann die Katze scheinbar mühelos das fünffache iher Höhe oder das sechsfache ihrer Länge überwinden. Die Katze schätzt die Entfernung zuerst mit ihren Augen ab, kauert sich zusammen und springt dann so ab, dass ihre Hinterbeine genau auf dem angepeilten Objekt landen. Der Schwanz sorgt dafür, dass die Katze ihr Gleichgewicht dabei nicht verliert. Sie können wie Seiltänzer über schmale Zäune balancieren und sie fallen dabei höchst selten herunter.

Klettern

Katzen sind super tolle Kletterkünstler. Ihre Krallen benutzen sie dabei als Steigeisen. So können sie im Nu jeden Baum erklimmen. Beim herunterklettern greifen die Krallen dagegen nicht. Deshalb drehen sich einige Katzen um und klettern rückwärts wieder runter, damit sie sich mit den Krallen am Baum festhalten können.

Die Vorderpfoten der Katze sind ganz auf das Fangen der Beute ausgelegt, während die Hinterpfoten auf Gleichgewicht und Sprungkraft spezialisiert sind.

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