Pferd 5

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Pferd Sprache freundlich

 

Pferd Sprache Gähnen

 

Pferd Sprache Drohgebärde

Freundliches Pferd
Ganz lieb, entspannt und freundlich schaut dieses Pferd den Betrachter an - die Ohren nach vorn gerichtet, die Nüstern weit und neugierig geöffnet, die Kopfhaltung entspannt.

 

Gähnendes Pferd
Beim herzhaften Gähnen verzieht sich das ganze Gesicht: die Nüstern werden von den Lippen gequetscht, die Augen genüßlich geschlossen.
 

 

Drohgebärde des Pferdes
Das ist eine typische Drohgebärde: tief gehaltener Kopf, Ohren fest nach hinten gelegt, wütend aufgerissene Augen und ein vor Wut fast verzerrtes Maul - solch ein Pferd sollte man lieber in Ruhe lassen.

Pferd Sprache schlechteLaune

 

Pferd Sprache verwirrt

 

Pferd Sprache agressiv

Pferd mit schlechter Laune
Ein mißmutiges, schlecht gelauntes Pferd. Die Ohren zurückgelegt, über den Augen zeigt sich eine angestrengte Falte und die Maulpartie ist hart - das Pferd presst die Lippen zusammen.

 

Verwirrtes Pferd
Ein verwirrtes, zweifelndes Pferd. Die Ohren sind unsicher seitwärts gerichtet, die Augen blicken ängstlich, und die Nüstern wittern angestrengt.

 

 

Agressives Pferd
Dieses Pferd ist agressiv und ängstlich zugleich. Die weit aufgerissenen Augen und der erschrocken hochgeworfene Kopf zeigen seine Ängstlichkeit, während die fest zusammengepressten Lippen und Nüstern Agressivität ausdrücken.

Die Sprache der Pferde

Den richtigen Umgang mit Pferden kann man lernen

Allerdings sind ein oder zwei Reitstunden in der Woche zu wenig, um den Umgang mit den Pferden zu lernen. Leider lernt man in vielen Reitschulen nicht einmal, sie richtig zu satteln, sondern man bekommt in der Reithalle das bereits gesattelte Pferd hingestellt. Wenn man das Glück hat, darf man es nach der Stunde trockenführen und vielleicht noch in seine Box bringen. Das Ergebnis ist, daß man nach einigen Jahren wahrscheinlich ganz gut reiten kann. Aber vom richtigen Umgang mit dem Pferd hat man keine Ahnung !!!

Viel besser ist eine Reitschule, in der die Schüler  “ihre” Schulpferde unter Aufsicht des Reitlehrers selbst putzen und satteln dürfen. Das schafft gleich einen ganz anderen Kontakt zu dem Pferd.

Der Traum vom Pflegepferd

Besonders gut ist es natürlich, ein Pflegepferd zu bekommen. Das heißt, man darf sich regelmäßig um ein bestimmtes Pferd kümmern, es putzen, vielleicht auch mit ihm spazierengehen und es manchmal sogar zu reiten. Das wichtigste daran ist der Kontakt zum Pferd, der Umgang mit ihm. Ein Pflegepferd ist eine tolle Sache, und deshalb sind Pflegepferde auch so begehrt. Zu Anfang ist es natürlich notwendig, daß der Besitzer euch viel über das Pferd erzählt, beispielsweise, was es nicht mag. Manche Pferde lassen sich an bestimmten Körperstellen nicht gern berühren, weil sie dort kitzelig sind. Andere wiederum haben vielleicht Angst vor Plastiktüten oder Besen. Jedes Pferd hat kleine Eigenheiten, die man kennen muß, um nicht in Gefahr zu kommen. Man sollte nicht allzu enttäuscht sein, wenn man anfangs nur wenig mit dem Pflegepferd machen darf. Der Besitzer muß ja erst mal  Vertrauen zum Pflegenden fassen und sicher sein, daß er sein Pferd demjenigen anvertrauen kann, z.B. für einen Spaziergang.

Man darf nie vergessen: Ein Pflegepferd gehört einem nicht! Und selbst wenn der Pflegende  mit dem was der Besitzer mit dem Pferd macht nicht einverstanden ist, so sollte man mit Kritik vorsichtig sein. Es könnte nämlich sein, daß der Pflegende noch nicht ganz versteht, warum der Besitzer beispielsweise in manchen Situationen hart durchgreifen muß oder das Pferd anders behandelt, als es der Pflegende tun würde. Daß man bei echter Tierquälerei natürlich den Mund nicht mehr halten darf, ist ja wohl selbstverständlich.

In den Ferien Erfahrung sammeln

Eine andere Möglichkeit, den Umgang mit den Pferden zu lernen, sind Reiterferien. Wenn ihr nicht so sehr aufs Turnierreiten aus seid, solltes ihr keinen Kurs buchen, sondern einfach einen fröhlichen Reiterurlaub mit vielen Pferden und Ponys.

Man sollte dabei darauf achten, daß man in dem Betrieb auch selbst die Pferde putzen, von der Weide holen und wieder auf die Weide bringen darf. Stehen die Pferde in Boxen, und man reitet die Pferde nur zweimal am Tag, hat man das gleiche wie bei der Reitschule zu Hause um die Ecke.
In den Ferien sollte man darauf achten, daß man über die Hälfte des Tages mit den Pferden verbringt, sie beobachten darf, mit ihnen spazierengehen oder sie zu versorgen. Auch das theoretische Wissen sollte vermittelt werden. Nur so kann man lernen, wie man mit einem Pferd richtig umgeht.

Wer hat die Schuld?

Ganz wichtig für den Umgang mit den Pferden ist der Satz: “Das Pferd hat nie Schuld, Schuld hat immer der Mensch !” Fast immer, wenn ein Pferd etwas falsch macht, müssen wir zugeben, daß es im Grunde unsere Schuld ist: Wenn es in den Anbindestrick tritt, dann war der zu lang. Wenn es sich nicht leicht in den Pferdehänger verladen läßt, dann hat man es ihm nie richtig beigebracht oder es hat schlechte Erfahrungen mit dem Transportieren gemacht!

Zwar gibt es unter den Pferden auch ein paar ganz pfiffige, die wissen, wie sie “ihren” Menschen austricksen können. Aber dann liegt es an ihm - schließlich läßt er sich austricksen. Es hilft also nichts: Wenn´s mal wieder nicht so klappt, nicht mit dem Pferd schimpfen, sondern den Fehler bei sich selbst suchen.

Die richtige Selbsteinschätzung

Man muß lernen, seine Fähigkeiten zu erkennen. Pferde ordnen sich leicht unter. Schulpferde haben gelernt, daß sie praktisch allen gehorchen müssen. Deshalb können auch ganz unerfahrene Reitschüler mit ihnen umgehen. Und man muß sagen: Schulpferde werden nicht immer sanft behandelt...

Bei den sogenannten Privatpferden ist das schon anders. Sie haben die Möglichkeit, die Stärken und Schwächen ihres Besitzers herauszufinden. Und sie wären keine Naturkinder, wenn sie die Schwächen nicht ausnützen würden; in der Herde tut man das auch, also ist das ihr gutes Recht.

Hat man Angst, ein bestimmtes Pferd zu reiten, wird es das sofort merken. Denn seine Instinkte sind viel feiner als die des Menschen - und es wird sich gegen euch wehren, weil ihr nicht “stärker” seid: Ihr habt Angst. In der Reitstunde steht in der Mitte der Reitbahn immer noch der Reitlehrer oder die Reitlehrerin, vor welchen das Pferd Achtung hat. Reitet man alleine, muß man sich selbst Respekt verschaffen. Das geht nicht mit Sporen und Gerte, sondern nur über reiterliches Selbstbewußtsein, das aus dem Wissen und der Erfahrung kommt. Es gibt in der Reitschule “Anfängerpferde” und “Fortgeschrittenen-Pferde”. Jeder fängt mit dem bravsten und ruhigsten Pferd an und arbeitet sich langsam “nach oben”. Man sollte nicht versuchen, die Sprossen dieser Leiter zu überspringen, es geht nicht. Vielleicht schafft man es wirklich einmal, für eine Stunde ein schwieriges Pferd einigermaßen zu reiten, aber schon in der nächsten Stunde stellt man fest, daß man mit diesem Pferd doch nicht mithalten kann. Natürlich kann man von ihm lernen. Aber das geht nur, wenn die Respektsperson Reitlehrer dabei ist. Es bringt also nichts, wenn man als Anfänger gleich nach den Sternen greift. Man muß sich genügend Zeit lassen, das Reiten und den Umgang mit dem Pferd gründlich zu lernen.

Siehe hierzu dasAbendgebet eines Schulpferdes” !

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