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Schafgarbe

Korbblütengewächse. Die Pflanze enthält ätherisches Öl (etwa 0,2 bis 0,5%), in dem verschiedene Terpene, unter anderem Pinen, Sabinen, Bornylacetat, Campfer, Arteminiaketon und Cineol entahlten sind. Das bitter schmeckende Proazulen Matricin ist nur im ätherischen Öl von tetraploiden Unterarten, die der oben genannten Unterart entsprechen, enthalten. Weitere Inhaltstoffe sind Flavonoide und Gerbstoffe. Schafgarbekraut wird wegen seiner appetitanregenden, verdauungsfördernden soei gallen- und blähungstreibeneden Wirkung bei Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Kanals häufig verordnet. Man führt diese Wirkung auf die Bitterstoffe, das ätherische Öl, die Gerbstoffe und Flavonoide zurück. Seine blutgerinnungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung wird bei der innerlichen und äußerlichen Anwendung genutzt. Die Pflanze dient auch als harntreibendes Mittel.

Nebenwirkungen: Beim Kontakt der feuchten Haut mit der Pflanze kann es bei Sonneneinwirkung zu Bläschenbildung kommen.

Schwarzkümmel

Hahnenfußgewächse. Echter Schwarzkümmel enthält 0,5 bis 1,5% ätherisches Öl mit Thymochinon, den Bitterstoff Nigellin, Saponine und Gerbstoffe. Damaszener Schwarzkümmel enthält 0,4 bis 0,5% ätherisches Öl mi tetwa 9% des Alkaloids Damascenin. Der Schwarzkümmel wurde einst als harn-, blähungs- und milchtreibendes Mittel gebraucht. Heute verwendet man die Samen hauptsächlich als Gewürz.

Nebenwirkungen: Die Samen sind wegend es geringen Wirkstoffgehalts ohne Nebenwirkungen. Damascenin regt die Speichelsekretion an und wirkt zentral narkotisch.

Spitzwegerich

Wegerichgewächse. Wichtigster Inhaltstoff des Spitzwegerichs ist da Glykosid Aucubin; weiterhin enthält die Pflanze unter anderem Gerbstoffe, Schleim, Kieselsäure und Vitamin C. Die Pflanze besitzt antibakterielle Eigenschaften. Diese werden dem Aglykon des Aucubins, dem Aucubingenin, das durch die in der Pflanze enthaltenen Glykosidasen freigesetzt wird, zugeschrieben. Aucubin wie auch die schwarzbraunen Polymerisate des Aucubingenins sind wirkungslos. Die Pflanze wird als einhüllendes und schleimlösendes Mittel bei Infektionen der oberen Luftwege und des unteren Harnapparates verordnet sowie wegen ihres Gerbstoffgehaltes bei Magen- und Darmerkrankungen verwendet. Wegen ihrer die Blutgerinnung fördernden Eigenschaften wurde sie auch zur Wundbehandlung gebraucht.

Thymian

Lippenblütengewächse. Das Thymiankraut enthält ähterisches Öl, etwa 10% Gerbstoffe, Bitterstoffe, Samonine und Flavonoide. Der Gehalt an ätherischem Öl ist in den frühen Nachmittagsstunden am höchsten und auch von der Herkunft abhängig; deutscher Thymian enthält 0,4 bis 3,4%, französische Pflanzen enthalten 1,75 bis 5,4% ätherisches Öl. Die Hauptinhaltstoffe von Oleum Thymi sind Thymol oder dessen Isomeres Carvacrol sowie Cymol, weiterhin Borneol, Bornylacetat, Cineol, Linalool und Pinen. Es riecht und schmeckt stark würzig. Der Thymian wirkt schleim- und krampflösend sowie durch das Thymol auswurffördernd und wird bei Husten, besonders bei Keuchhusten und Bronchitis, verordnet. Die Pflanze hat bei Blähungen krampflösende und bei Durchfällen durch ihren Gerbstoffgehalt zusammenziehende Wirkung; durch den Bitterstoffgehalt wird der Appetit angeregt. Das Thymianöl besitzt durch seine Phenole Thymol bzw. Cavacrol desinfizierende Eigenschaften und wird als Zusatz zu Gurgelwasser, Mundwässer und Zahnpasten verwendet.

Nebenwirkungen: Längere Anwendung thymolhaltiger Präparate soll Schilddrüsenüberfunktion verursachen. Thymol färbt.

Wacholder

Zypressengewächse. Wacholderbeeren enthalten etwa 30% Invertzucker, Harze, Gerbstoffe und flavonoide Verbindungen sowie als Hauptinhaltstoff 0,2 bis 2% ätherisches Öl, Oleum Juniperi, dessen wichtigste Inhaltstoffe Terpineol, Pinen, Cadinen und Camphen sind. Die Pflanze wird wegen ihrer harntreibenden Wirkung, die man auf das ätherische Öl und besonders dessen Terpineolgehalt zurückführt, häufig verordnet. Sie wird bei chronischer Nierenbeckenentzündung und bei Entzündung der Harnblase als Harndesifiziens, vorteilhaft in Kombination mit anderen harntreibenden Pflanzen, verwendet. Äußerlich kann die Pflanze auch als hautreizendes Mittel gebraucht werden. Weiterhin spielen die Wacholderbeeren als Gewürz eine Rolle und werden zur Herstellung von Wacholderschnäpsen (Steinhäger, Gin, Genever) genutzt.

Nebenwirkungen: Die Pflanze wirkt stark nierenreizend und darf Nierenkranken und Schwangeren nicht gegeben werden; bei äußerlicher Anwendung kommt es zu Hautentzündungen mit Blasenbildung.

Hinweis: Sparsam verwenden; nicht bei Nierenschwäche, akuten Nierenerkrankungen oder während der Trächtigkeit verwenden.

Weißdorn

Rosengewächse. Die Pflanzen enthalten vor allem Flavonoide, unter anderem Hyperosid, Vitexin, Vitexin-4-rhamnosid und Rutin sowie Triterpene. Weißdornzubereitungen werden erst seit wenigen Jahrzehnten als Heilmittel verwendet. Die Pflanzen üben eine spezifische Wirkung auf das Herz aus, und zwar besonders auf das Alters- und Belastungsherz. Sie erweitern die Herzkranzgefäße und stärken den herzmuskel, wirken regulierend auf die Herztätigkeit und sind blutdrucksenkend. Verordnet werden sie besonders nach Infektionskrankheiten als Herztonikum, außerdem als blutdrucksenkendes Mittel. Empfohlen werden sie zuweilen bei mangelnder Hirndurchblutung.

Wermut

Korbblütengewächse. Wermut enthält 0,5 bis 1% ätherisches Öl und den Bitterstoff Absinthin, aus dem bei der Aufbereitung Anabsinthin entsteht. Das ätherische Öl besteht vor allem aus thujon und Thujol. Ferner ist darin das bittere Proazulen Artabsin enthalten. Die Pflanze wird als aromatisches Bittermittel bei Apetitlosigkeit und Verdauungsstörungen, bei Blähungen und zur Anregung der Gallensekretion verordnet. Wermut dient auch als Gewürz, und man verwendet ihn bei der Herstellung der Wermutweine; dabei gelangen nur die ungiftigen Bitterstoffe und Spuren des ätherischen Öles in das Getränk. Das Wermutkraut benutzt man auch zlur Vertreibung von Motten, Wanzen, u.ä.

Nebenwirkungen: Bei Mißbrauch zu Abtreibungszwecken oder bei zu großen Dosen der als Wurmmittel wenig zuverlässigen Pflanze kam es infolge Überdosierung zu tödlichen Vergiftungen durch das im ätherischen Öl enthaltene, toxisch wirkende Thujon. Der Absinbranntwein, der zu schwersten Schädigungen des Zentralnervensystems führt, ist in Deutschland seit 1923 verboten.

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