Kräuter H-S

Banner 728x90 - Button(Gratis Produkt/Gingko Kapseln)  

weiter

Holunder

Geißblattgewächse. Die Holunderblüten enthalten Flavonoide, wenig ätherisches Öl, etwas Gerbstoffe, Schleim und das Blausäureglykosid Sambunigrin. Der Holunderblütentee, möglichst heiß und in großen Mengen getrunken, wirkt schweißtreibend und wird besonders bei Erkältungskrankheiten und fieberhaften Erkrankungen angewandt. Wirksam ist dabei in erster Linie das heiße Wasser, das aber erst durch das ätherische Öl schmackhaft gemacht und durch die Wirkung der Flavonoidglykoside bekömmlicher geworden, nur so in den erforderlichen Mengen genossen werden kann. Der Saft aus den Holunderbeeren wirkt bei Erkältungskrankheiten und wird auch zur Blutreinigung eingesetzt.

Nebenwirkungen: Frische Holunderblüten verursachen Hautreizungen.

Hopfen

Hanfgewächse. Hopfenfrüchte enthalten 15 bis 30% Harz und etwa 0,14% ätherisches Öl, die Drüsen etwa 80% Harz und 1 bis 3% ätherisches Öl. Hauptbestandteil der Harzfraktion mit 50% sind die Hopfenbittersäuren Humulon, Cohumulon und Adhumulon sowie Lupulon; weiterhin sind etwa 10% Xanthohumol enthalten. Die Hopfenbitterstoffe haben beruhigende, antibiotische und östrogene Wirksamkeit. Die Pflanze wird als mildes Einschlaf- und Beruhigungsmittel, bei nervösen Magenbeschwerden, bei sexueller Erregung und gelegentlich als harntreibendes Mittel verordnet. Die Wirkstoffe dienen als aroomatisierender und konservierender Zusatz zum Bier.

Nebenwirkungen: Frische Hopfenfrüchte können Schlafsucht und Erbrechen, Schweißausbrüche und Erregungszustände, besonders aber Hauterkrankungen hervorrufen (Hopfenpflückerkrankheit).

Huflattich

Korbblütengewächse. Die Blätter enthalten Schleimstoffe, Flavonoiode, Gerbstoffe, Inulin, etwas ätherisches Öl und Bitterstoffe; die Inhaltstoffe der Blüten sind ebenfalls Schleimstoffe, Falvonoide und geringe Mengen an Gerbstoffen. Die Blätter und Blüten des Huflattichs werden als einhüllendes und schleimlösendes Mittel verordnet. Sie sind Bestandteil der verschiedenen Hustentees und werden bei allen Erkrankungen der Atmungsorgane, bei Husten und Heiserkeit verwendet.

Hinweis: Tragenden Stuten darf man keinen Huflattich verabreichen.

Johanniskraut

Hartheugewächse. Johanniskraut enthält bis zu 1% ätherisches Öl, etwa 10% Catechingerbstoffe, die Flavonolglykoside Hyperosid, Rutin und Quercitrin sowie etwa 0,1% der rot fluoreszierenden Farbstoffe Hypericin und Pseudohypericin. Der Pflanze wird bei äußerlicher Anwendung eine entzündungswidrige und wundheilungsfördernde Wirkung zugesprochen. Weiterhin verwendete man sie als harntreibendes wie auch als gallentreibendes Mittel, sowei bei Depressionen (Arnika der Nerven). Diese Wirkungen schreibt man insbesondere dem Hypericin zu.

Nebenwirkungen: Aus dem Hypericin entstehen bei Lichteinwirkung auf die Haut toxische Substanzen, die beim Menschen und bei Albinos zu Lichtkrankheit führen. Es kommt zu Blasenbildung und Temperaturabfall; Todesfälle wurden bei weißen Mäusen beobachtet.

Lavendel

Lippenblütengewächse. Die getrockneten Lavendelblüten enthalten etwa 12% Gerbstoff sowie bis zu 3% ätherisches Öl. Hauptbestandteile des ätherischen Öles sind Linalylacetat und Linalool; auch Cumarin ist enthalten. Es reicht eigentümlich und ahat einen stark würzigen Geschmack. Echtes Lavendelöl enthält im Gegensatz zum Spiköl keinen Campfer. Die Blüten werden als beruhigendes Mittel bei nervösen Herzleiden und Schlafstörungen sowie als gallenflußförderndes, harntreibendes und blähungstreibendes Mittel verwendet. Äußerlich benutzt man die Blüten, besonders aber das ätherische Öl, hauptsächlich als Hautreizmittel in Form von Einreibungen oder als Badezusatz, häufig auch als Geruchskorrigens.

Nebenwirkungen: Wegen des Cumaringehaltes kann es in Ausnahmefällen zu Kopfschmerzen kommen.

Löwenzahn

Kobblütengewächse. Hauptinhaltstoffe des Löwenzahns sind Bitterstoffe, unter anderem Taraxacin, sowie Flavonoide. Weiterhin sind im Milchsaft Cerylalkohol, Lactucerol, Taraxacerin, Inosit und Cholin enthalten, in der Wurzel außerdem Inulin, Gerbstoff und etwas ätherisches Öl, in den Blättern Vitamin C und in den Blüten Xanthophylle. Die Pflanze wirkt gallenflußfördernd und ist Bestandteil von Leber- und Gallentees.

Nebenwirkungen: Wenn Kinder den Milchsaft aus den Stängeln der Pflanze saugen, kann es zu Taraxacinvergiftungen kommen, die mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen und starken Herzrythmusstörungen verbunden sind.

Minze

Lippenblütengewächse. Pfefferminzblätter enthalten 1 bis 3% ätherisches Öl, Gerbstoff, Bitterstoff und Flavonoide. Das ätherische Öl besteht zur Hälfte aus Menthol. Geruch und Geschmack des Öles werden durch Menthylester und Jasmon geprägt. Weitere Inhaltstoffe des Öles sind Cineol und Menton. Die Pfefferminzblätter gehören zu den am häufigsten verwendeten Pflanzen. Ihre Wirkung beruht auf den krampflösenden und blähungstreibenden, gallentreibenden sowie desinfizierenden Eigenschaften des ätherischen Öles.An der gallentreibenden Wirkung sind die Flavonoide beteiligt, während die Gerbstoffe der Blätter bei Durchfällen wirken. Die Pflanze wird bei Appetitlosigkeit, als verdauungsförderndes Mittel, bei Gallensteinen, Gastritits, Blähungen und Koliken verordnet. Sie ist Bestandteil verschiedener Teemischungen, insbesondere von Magen- sowie Lebertees. Das reine Menthol wirkt auf den Schleimhäuten und der Haut kühlend, schmerzindernd und sekretionshemmend.

Nebenwirkungen: Größere Mentholdosen verursachen Entzündungen im Magen-Darm-Kanal; die Pfefferminzblätter sind ohne Nebenwirkung.

Hinweis: Bei Kleintieren besonders vorsichtig handhaben! Im Aromastreamer äußerst sparsam dosieren.

Leinsamen

Leingewächse. Die Leinsamen enthalten unter anderem etwa 35% fettes Öl und etwa 0,3% der cyanogenen Glykoside Linamarin und Lotaustalin sowie da Enzym Linamarase und in der Epidermis der Samenschalen etwa 5% Schleim. Das aus den Samen durch Auspressen gewonnene fette Öl enthält Glyceride der Linolensäure, Linolsäure und Ölsäure, sowie der Palmitin- und Stearinsäure. Die unzerkleinerten oder geschroteten Samen werden als unschädlich un mildes Abführmittel verordnet. Durch Quellung des Schleimes kommt es zu einer Volumenvergrößerung, die reflektorisch die Peristaltik des Darmes erhöht. Bei zerkleinerten Samen tritt die Gleitwirkung des austretenden Öles hinzu; die aus den cyanogenen Glykosiden in kleiner Menge freigesetzte Blausäure wirkt dabei örtlich schmerzlindernd und entzündungshemmend sowie hemmend auf das Wachstum von Fäulniserregern. Leinsamenpulver, die Preßrückstände, besonders aber das Öl werden äußerlich angewendet. Ersteres dient zu Kataplasmen, das Öl wird bei Hautkrankheiten, wie Ekzemen, Milchschorf und Brandwunden, gebraucht.

Ringelblume

Korbblütengewächse. Die Blüten der Ringelblume entahlten neben 0,02% ätherischem Öl vor allem Saponine, Bitterstoffe, Flavonoide und Carotinoide, ferner unter anderem Schleimstoffe und Harze. Äußerlich wird die Pflanze, die eine ähnliche Wirkung wie Arnikablüten hat, ohne jedoch Hautreizungen zu verursachen, infolge ihrer entzündungshemmenden und granulationsfördernden Eigenschaften zur Wundbehandlung bei schlecht heilenden Wunden und Geschwüren, bei Bluterguß, Quetschungen, zu Bädern und Umschlägen sowie in der Zahnheilkunde verordnet. Innerlich wendet man sie nur noch selten als gallentreibendes und krampflösendes Mittel an.

Salbei

Lippenblütengewächse.Die Salbeiblätter entahlten 1,5 bis 2,5% ätherisches Öl mit etwa 50% Thujon sowie Cineol, Campfer und Borneol; spanische Salbei enthält kein Thujon. Weitere Inhaltstoffe sind Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine und Flavonoide. Die Pflanze wurde früher wegen ihrer erwiesenen Hemmung der Schweißsekretion besonders gegen Nachtschweiß bei Lungentuberkulose verordnet. Durch das Zusammenwirken von ätherischem Öl und Gerbstoffen wirkt sie antiseptisch, entzündungshemmend und zusammenziehend, man verwendet sie bei Entzündungen im Mund und Rachen. Weiterhin wird sie bei entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Kanals sowie als krampflösendes und blähungstreibendes Mittel gebraucht.

Nebenwirkungen: Thujonvergiftungen kommen nur bei Mißbrauch zu Abtreibungszwecken vor.

Holunder
Hopfen
Huflattich
Johanniskraut
Lavendel
Leinsamen
Loewenzahn
Minze
Ringelblume
Salbei
back_banner_unten

Impressum

Haustiere

Kräuter

Bachblüten

Geschichten

Monika Scherger
Kapellenweg 4
886488 Breitenthal
info{a}fitmenue-haustier.de
www.fitmenue-haustier.de
Bildnachweise

Diese Inhalte sind vorübergehend nicht aktiv und werden überarbeitet.

nach oben