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Anis

Anis gehört zu den Doldengewächsen. Da die Pflanzen an Boden und Klima hohe Ansprüche stellt, wird sie bei uns nur selten als Gewürz- und Arzneipflanze angebaut. Der Anis stammt wahrscheinlich aus dem Osten und wird vorallem in Spanien, Italien und Rußland angebaut. Die Anisfrüchte enthalten 2 bis 6% ätherisches Öl, Oleum Anisi, das bis zu 90% aus Anethol besteht. Die Anis hat wegen ihres Gehaltes an ätherischem Ö krampflösende, blähungstreibende und auswurffördernde Eigenschaften. Ferner werden der Pflanze milchflußfördernde, aber auch östrogene Wirkungen zugeschrieben. Letztere Wirkung wird auf das Dianethol, das besonders in Anislikören vorkommt und synthetischem Östrogen ähnelt, zurückgeführt. Durch Anregung der Verdauungsdrüsen und der Peristaltik des Magens wirkt die Pflanze appetitanregend und verdauungsfördernd. Ihre auswurffördernde Wirkung bei Husten ist auf den günstigen Einfluß des ätherischen Öles auf das Flimmerepithel der Bronchien zurückzuführen. Weiterhin dient die Pflanze als Gewürz, das ätherische Öl zur Gewinnung des Anethols und äußerlich gegen Kopfläuse und Krätzmilben

Hinweis: Auf keinen Fall während der Trächtigkeit!

Artischocke

Die Artischocke gehört in die Familie der Korbblütler, verwandt mit der Margerite und der Distel. Die verwendeten Teile der Artischocke fördern die Leberfunktion durch die Anregung der Gallensekretion und die Nierenfunktion durch Hilfe bei der Ausscheidung von Harnstoffen. Weiterhin fördert die Artischocke die Kreislauffunktion durch Mithilfe bei der Fettverdauung und somit beim Abbau von Cholesterin. So können schädliche Ablagerungen in den Gefäßen verhindert werden.

Beinwell

Der Beinwell gehört zu den Borretschgewächsen. Die Hauptinhaltstoffe der Beinwellwurzel sind 0,6 bis0,8% Allantoin sowie Schleim; weiterhin enthält sie unter anderem Gerbstoffe und biogene Amine wie Asparagin und Cholin. Die Pflanze ist ein altes Volksheilmittel und wird äußerlich bei schlecht heilenden Wunden, bei Knochenbrüchen und Knochenhauterkrankungen gebraucht. Wirksam ist dabei das Allantoin. Auch bei Zerrungen, Prellungen, Sehnenscheidenentzündungen, Blutergüssen, Thrombosen u. a. wird die Wurzel verwendet. Innerlich benutzt man sie vereinzelt bei Gastritits und bei Magengeschwüren wegen ihres Schleimgehaltes. Die Wurzel ist alkaloidfrei.

Hinweis: Nie auf offene Wunden bringen!

Birkenblätter

Die Birke gehört zu den Birkengewächsen. Die Pflanze enthält wahrscheinlich Saponine, etwa 2% Flavonoide Glykoside mit Hyperosid, etwa 0,1% ätherisches Öl, außerdem phenolische Verbindungen, unter anderem Gerbstoffe, sowie Zucker und Harze, Birkenblätter haben eine experimentell bewiesene stark harntreibende Wirkung, ohne daß dabei (wie z.B. bei der Wacholderbeere) Nierenreizung auftritt. Hauptanwendungsgebiet sind Nieren- und Blasenerkrankungen, bei denen sie häufig verordnet wird. Demgegenüber spielt ihre Anwendung bei Rheuma, Gicht und als schweißtreibendes Mittel nur eine untergeordnete Rolle.

Brennessel

In den Brennesselhaaren der Pflanze sind Acetylcholin, Histamin und Serotonin sowie Ameisen-, Essig- und Buttersäure enthalten. Das Kraut enthält viel Chlorophyll (bis zu 1%), Xanthophyll, Carotinoide, Kieselsäure, Glucokinine und Vitamin C. Das Kraut besitzt geringe harntreibende Wirkung und ist noch in Blasen- und Nierentees sowie Gicht- und Rheumatees enthalten. Es wird als Extrakt in Haarwässern zugesetzt und dient zu Gewinnung von Chlorophyll.

Nebenwirkung: Die Inhaltstoffe der Brennesselhaare verursachen äußerlich mit Schmerz und Juckreiz verbundene Quaddelbildung. Bei innerlicher Verwendung älterer Pflanzen kommt es durch ihre Nesseln zu Magenreizung, Hautbrennen am ganzen Körper und zu Nierenschädigung.

Brunnenkresse

Kreuzblütengewächse.Das frische Kraut enthält das Senfölglykosid Glykonasturtiin, bei dessen Zerfall Phenyläthyl isothiocyanat (-senföl) entsteht, das Hauptbestandteil des ätherishen Öles ist. Dieses enthält weiterhin das stark reizende Raphol. In der Pflanze sind außerdem Gerbstoffe und Vitamine, unter anderem Vitamin C, enthalten. Das Kraut der Brunnenkresse ist ein harntreibendes Mittel, wird auch zuweilen als "Blutreinigungsmittel" verwendet und dient als Vitaminspender. Wegen der antibiotischen und verdauungsfördernden Eigenschaften des Senföls stellt das frische Kraut ein wertvolles Gewürz dar.

Zu Zeiten des Paracelsus wurden sie auch als Wurmmittel, bei Skorbut, Tuberkulose, Blutungen, Nierenleiden, Schnupfen, Asthma und anderen Leiden gebraucht.

Nebenwirkung: Das Raphol kann in der Harnröhre Brennen verursachen; dann ist die sogenannte Frühjahrskur abzubrechen.

Eibischwurzel

Der Eibisch gehört zu den Malvengewächsen. Wurzeln und Blätter des Eibischs enthalten als wichtigsten Bestandteil Schleim. Die Pflanzen werden als Kaltwasserauszug, als Sirup oder Teebestandteil aufgrund ihres Schleimgehaltes als einhüllendes, reizmilderndes, hustenstillendes und schmerzlinderndes Mittel bei Hals- und Brusterkrankungen verordnet. Eibisch wirkt auch bei Erkrankungen des Verdauungstraktes günstig und wird häufig in der Kinderheilkunde eingesetzt.

Enzian

Der Hauptinhaltstoff der Pflanze sind die Bitterstoffe Amarogentin (0,04% - Bitterwert 58 000 000) und Gentiopicrosid (4,5% - Bitterwert 12 000). Eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten gegben, fördern die Bitterstoffe der Pflanze die Sektretion im Magen-Darm-Kanal und werden als appetitanregendes Mittel bei Verdauungsstörungen verordnet. Der Magen wird dabei besser durchblutet, schneller entleert, und die Nahrungsstoffe werden besser resorbiert, so daß die Pflanze als Stärkungsmittel wirkt. Die fermentierte Pflanze findet in der Likörindustrie (Enzianschnäpse) Anwendung.

Nebenwirkung: Bei größeren Mengen de Pflanze kann es zu Magenbeschwerden, eventuell zu Erbrechen kommen. Vergiftungen sind nicht bekannt.

Fenchel

Der Fenchel zählt zu den Doldengewächsen. Fenchelfrüchte enthalten als Wirkstoffe etwa 2,5 bis 6% ätherisches Öl mit Anethol, dem bitter und campferartig schmeckenden Fenchon, Pinen, Methylchavicol, Limonen und Roenicum als charakteristische Bestandteile. Der Fenchel wird als schleimlösendes und auswurffördendes Mittel in Form von Fenchelsirup und Fenchelhonig besonders in der Kinderheilkunde verwendet. Die Pflanze regt die Flimmerepithelien der Atemwege an und wird bei Husten, Bronchitis und Asthma verordnet. Sie wirkt auch appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflindernd und blähungstreibend und wird bei Verdauungsbeschwerden wie auch bei Nierensteinleiden gebraucht. Das ähterische Öl besitzt eine erregende Wirkung auf die Darmmuskulatur und wird Abführmitteln zugesetzt, um einer Erschlaffung des Darmes entgegenzuwirken. Fenchel hat auch milchfördernde Wirkung, wurde früher äußerlich bei Augenbindehautentzündungen verordnet und dient als Gewürz. Auch in der Likörindustrie wird die Pflanzeverwendet.

Nebenwirkungen: Große Mengen Fenchelöl wirken zentral erregend!

Fichtennadeln

Kieferngewächse. Aus der gemeinen Fichte (Pinea abies), der Seestrandkiefer (Pinus pinaster) sowie verwandten Nadelhölzern gewinnt man die Droge Resina Pini, die aus an der Luft hart gewordenen Rückständen bei der Harzgewinnung besteht. Das Harz besteht hauptsächlich aus Abientinsäure und Pimarsäure sowie ätherischem Öl.

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